Info-Portal für das Schweinfurter Oberland: Schonungen – Üchtelhausen – Stadtlauringen – Thundorf – Maßbach und angrenzende Gebiete

 

Endlich – Endlich – Endlich!

Es gibt wieder die ersten Feste im Schweinfurter OberLand. Vielleicht schon Anfang Mai „Wunderbar Wanderbar“ in Poppenlauer und Ende Mai die 1250-Jahrfeier in Rannungen.

Wie sehr haben wir darauf gewartet, das so etwas wieder stattfinden kann. Trauen wir uns und gehen auch hin. Irgendwann muss doch wieder etwas Normalität einkehren. Nicht online, nicht togo, sondern Menschen zum Anfassen und miteinander reden und miteinander feiern. Ich möchte nicht mehr spekulieren, ob das dann alles wirklich auch stattfinden kann. Ich will einfach daran glauben, dass wir wieder zur Normalität zurückkehren.

Wir hätten es alle so nötig. Wenn auch der Fasching noch größtenteils ausfällt, Ostern sollte fast schon wieder normal gefeiert werden können. Und meine inständige Bitte an alle (Bürgermeister Rottmann ruft auch dazu auf): Lasst euch impfen. Denkt mal quer zum Virus. Nach dem Motto: dir werden wir es schon zeigen, wir lassen uns von dir nicht kleinkriegen, wir lassen uns von dir unser Leben nicht nehmen, wir werden dich besiegen mit Vernunft und Kämpfergeist. Wir kämpfen nicht gegeneinander sondern gemeinsam gegen die Krankheit, wenn sie mich auch persönlich bisher nicht betrifft. Aber mein Nachbar ist mir auch wichtig und für ihn lohnt es sich, meine Ängste, Zweifel und Vorurteile zu besiegen und meine persönliche Freiheit soweit einzuschränken, dass alle damit leben können.

Die Grenzen der Freiheit wurden in der französischen „Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte“ am 26. August 1789 im Artikel 4 mit dem berühmten Satz formuliert. „Die Freiheit besteht darin, dass man alles das tun kann, was einem anderen nicht schadet“

Jetzt hab ich schon wieder über Corona geschrieben, aber es ist halt alles immer noch so präsent.

Lassen Sie sich vom Heft inspirieren, laufen Sie auf den Wanderwegen, dem Maßbacher Audioweg und genießen Sie das schöne Schweinfurter OberLand.

Ein schönes und erlebnisreiches Frühjahr im Schweinfurter OberLand wünscht Ihnen Ihre Redaktion

RESI RUDOLPH

» 63. Ausgabe des Schweinfurter OberLandKuriers



 

Wir laden Sie herzlich dazu ein, Ihre Termine auf diesen Seiten ab sofort selbst zu veröffentlichen! Dies dürfte insbesondere für Vereine interessant sein.

Alles, was Sie dazu brauchen, ist ein Login bzw. Zugang als Online-Redakteur, dafür müssen Sie sich lediglich hier anmelden: "Benutzerkonto erstellen". Folgen Sie den Anweisungen unter „Login Redakteure“ und lassen Sie sich als Benutzer registrieren.

Und schon können Sie Ihre Veranstaltung in Wort und Bild hochladen – einfach und schnell!

Der Veranstaltungsort wird über eine Karte eingeblendet. Über weitere Verknüpfungen können die Termine auf Wunsch auch in den eigenen Kalender übernommen und in Facebook oder Google+ integriert werden.

 

 

Attraktion Schweinfurter OberLand

Mit dem Ablassen und Abfischen des Ellertshäuser Sees wurde dieser von Menschenmassen überlaufen. Jeder wollte sehen wie so eine Aktion vor sich geht, und wie er wohl aussieht, der leere See. Von überall her kamen die Besucher. Man sah mit Erstaunen die Kfz-Nummern und wunderte sich, wie weit Menschen fahren um sich das anzusehen. Vielleicht haben sie die Schönheit und Attraktivität unserer Heimat wahrgenommen und kommen auch später einmal wieder.

Denn das Schweinfurter OberLand hat mehr zu bieten als nur den See in seiner Mitte. In dieser Ausgabe berichten wir vom Mehrgenerationenprojekt „Gemeinsam Leben-gestalten“ in Altenmünster, dem Kunsthandwerkerhof in Stadtlauringen, den Stolpersteinen in Poppenlauer und der Gedenkstätte an jüdische Mitbürger in Massbach, der ehemaligen Ritterschule in Thundorf und vielem mehr. Doch nicht nur Orte, vor allem Menschen, die sich engagieren, prägen das Bild und die Attraktivität des Schweinfurter OberLandes. Vom Gartenbauverein Altenmünster über die Dreschgemeinschaft aus Stadtlauringen bis zum Ausscheller in Birnfeld.

Das sind nur die, die in dieser Ausgabe vorkommen. Es wäre mal interessant zu wissen, über wieviel engagierte Mitbürger wir schon berichtet haben. Vielleicht mach ich mir (oder ein Freiwilliger) mal die Mühe und zähle mal nach. Momentan läuft so manches Engagement ins Leere. Da werden Kirchweihen organisiert, Weihnachtsmärkte vorbereitet, für Fasching geprobt, Musikstücke für Konzerte eingeübt und vieles mehr. Aber zu guter letzt kann fast nichts stattfinden oder nur sehr reduziert.

Denn, man ist eh ja fast leid darüber zu schreiben, Corona hat uns noch immer im Griff und stärker, als wir es uns je vorstellen konnten. Im Sommer hatte man das Gefühl, es wird alles wieder normal und man hatte mehr oder weniger mit der Pandemie abgeschlossen. Und jetzt steht uns wieder eine Vollbremsung in der Advents- und Weihnachtszeit bevor. Fasching weiß man nicht und Ostern auch nicht. Langsam aber sicher fragt man sich, ob das die neue Normalität ist, was ich mich einfach weigere, es anzunehmen. Wir brauchen Geduld, Hoffnung und vor allem Lebendigkeit, um nicht in Schwermut zu verfallen. Weihnachten ist trotz aller Restriktionen so ein Hoffnungszeichen auf neues erfülltes Leben. Davon erzählt das Adventsgedicht am Ende dieser Seite.

Wir möchten uns ganz herzlich bei Ihnen, unseren Lesern und Leserinnen, sowie bei den Anzeigenkunden bedanken, dass sie uns die Treue gehalten haben. Bei allen, die einen Beitrag zum Schweinfurter OberLandkurier geleistet haben. Besonders bei allen Redaktionsmitgliedern, insbesondere dafür, dass sie trotz Corona wieder viele schöne Beiträge geliefert haben.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes, ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2022.

Für die Redaktion und alle Mitarbeiter
RESI RUDOLPH

» 62. Ausgabe des Schweinfurter OberLandKuriers



 

Die Welt am Abgrund!?

Manchmal frag ich mich ob die Themen, mit denen wir uns im Schweinfurter OberLandkurier beschäftigen, uns eine heile Welt vorgaukeln, die es so schon bald nicht mehr geben wird bzw. stark beeinträchtigt sein wird.

Südeuropa brennt, in Teilen unseres Landes zerstört Starkregen ganze Regionen, Flüchtlingsströme aus Kriegsgebieten und bald auch Klimaflüchtlinge scheinen uns und unser Wertesystem zu überfordern. Man mag zu „Fridays for Future“ stehen wie mal will, aber Tatsache ist, dass die Welt unserer Kinder und Kindeskinder in Gefahr ist, wenn wir jetzt nicht handeln. Zu lange haben wir gewartet und eigentlich zu wenig getan, um den Klimawandel aufzuhalten oder zumindest abzuschwächen.

Eigentlich waren es immer nur Lippenbekenntnisse, die wenig konkrete Maßnahmen nach sich gezogen haben. Vielleicht ist der Mensch so, dass, erst wenn er die Folgen seines Handelns am eigenen Leib spürt, bereit ist wirklich Konsequenzen zu ziehen. Noch betrifft es unsere Region nicht wirklich spürbar. Verregnete und trockene Sommer, Winter ohne Schnee hat es schon immer gegeben. Aber die Einschläge kommen näher.

Sind wir bereit Maßnahmen zu ergreifen, bzw. zu unterstützen, die diese fatale Entwicklung aufhalten können? Sind wir bereit, persönliche Einschränkungen auf uns zu nehmen um unsere Welt lebenswert zu erhalten und diesen Planeten zu schützen? Jeder und Jede muss sich das fragen und vor allem auch Konsequenzen daraus ziehen. Wäre das nicht eine lohnende Aufgabe für das Schweinfurter Ober-Land?

Klimaneutral bis zum Jahr 2030. Wäre das nicht ein Ziel, dass sich das Schweinfurter OberLand auf die Fahnen schreiben könnte? Gefragt ist hier vor allem die Lenkungsgruppe des Schweinfurter Oberlandes, die hierfür den Anstoß geben müsste. Unterstützung von Institutionen hierzu gibt es genug. Könnte nicht eines der Handlungsfelder (Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen - Ökologie & Ökonomie) im Schweinfurter OberLand um die Klimaneutralität erweitert werden?

Aber jeder einzelne aber auch Gruppierung der unterschiedlichsten Art könnten und müssten hierzu ihren Beitrag leisten. Vielleicht kann der OberLandkurier dazu einen Beitrag leisten und diese Diskussion anstoßen. Aber auch ein Forum bieten, dass jedem die Möglichkeit gibt Anregungen und Vorschläge einzubringen.

Wir freuen uns auf ihre Reaktionen und hoffen,
dass es uns und Sie nicht gleichgültig lässt.

Dazu ein Zitat von Friedrich Rückert:
„Der Teufel hat die Welt verlassen, weil er weiß,
- die Menschen machen selbst die Höll‘ einander heiß.“


RESI RUDOLPH

» 61. Ausgabe des Schweinfurter OberLandKuriers

 

Der Sommer ist da und Corona auch noch!

Aber es ist vorauszusehen, bzw. schon mancherorts Wirklichkeit: wir bekommen unsere Freiheiten zurück.

Bilder wie auf unserem Titelbild gibt es hoffentlich bald wieder und wir werden sie mit Leben füllen! Wir dürfen wieder in die Biergärten, wir dürfen uns wieder mit mehr Personen treffen und wir dürfen in diesem Sommer auch in Urlaub fahren. Von den Erleichterungen für Alten- und Pflegeheime, für die Schulen und Kindergärten ganz zu schweigen.

Leider gibt es auch in dieser Ausgabe keine Veranstaltungen im Schweinfurter OberLand, die wir ankündigen können, außer einem Konzert in der alten Kirche in Schonungen. Doch ich hoffe auf die Kreativität unserer Bürger. Sobald es möglich ist, wird schon die ein oder andere Veranstaltung stattfinden und vielleicht auch das eine oder andere Vereinsfest. Schön wäre es schon, wieder mal mit Freunden auf einer Bierbank zu sitzen. Eine Maß Bier in der einen und eine Bratwurst in der anderen Hand. Wie wertvoll auf einmal die kleinen Freuden des früheren Alltags sein können.

Wobei wir auf dem Land ja eigentlich in unserer Bewegungsfreiheit kaum eingeschränkt waren. Viele haben Hof und Garten und nach ein paar Schritten sind wir mitten in der Natur und können uns frei bewegen. Wie sehr sich Menschen aus der Stadt danach sehnen, kann man jedes Wochenende am Ellertshäuser See erleben. Was wir Einheimischen als Überfüllung empfinden, ist für andere anscheinend das Paradies. Wie anders soll man es interpretieren, wenn Woche für Woche Menschenmassen den See bevölkern. Ganz ehrlich, ich hoffe, dass wird sich wieder entspannen, denn irgendwie ist es ja unser See: idyllisch und nicht so überfüllt.

Hoffen wir alle, dass wir den Sommer feiern und genießen können und uns wiedersehen können.

Doch auch wir vom Schweinfurter Oberland Kurier haben Grund zu feiern: 15 Jahre Oberlandkurier und mittlerweile die 60. Ausgabe. Eine beachtliche Zeit und viele lesenswerte Artikel. Doch mehr dazu in der Mitte des Heftes.

Aber bedanken möchten wir uns trotzdem wieder einmal bei unseren treuen Lesern, bei den Anzeigenkunden, die diesen Kurier ermöglichen und bei den Schreibern und Ideenlieferanten und auch bei den Gemeinden, die uns wo es geht unterstützen. Auch bei der Allianzmanagerin, die sich jedes Mal tatkräftig einbringt.

Vielen herzlichen Dank.
RESI RUDOLPH

» 60. Ausgabe des Schweinfurter OberLandKuriers

 

Leider kann ich auch diesmal nicht von bevorstehenden Veranstaltungen berichten.

Das Frühjahr kommt und jeder sehnt sich nach Normalität. Der ganz normale Wahnsinn wäre schön.

Mal nach dem Spaziergang einen Kaffee trinken gehen, mit Freunden zum Essen gehen, ein Konzert oder ein Theater besuchen. Klingt schon bald wie ein Märchen aus vergangener Zeit.

Doch das ist Jammern auf hohem Niveau. Vielen geht es schlechter als uns. Aber das hilft auch nicht wirklich weiter. Freuen wir uns einfach auf das Frühjahr, denn die Natur steht dem Ganzen ziemlich gleichgültig gegenüber. Es wird wieder grün werden, die Bäume blühen und die Vögel kehren zurück, als ob nichts gewesen wäre.

Und ich bin mir sicher, der nächste Oberlandkurier sieht schon ganz anders aus. Im Sommer wird wieder mehr öffentliches Leben möglich sein und wir werden einander wieder öfter begegnen.

Ich hoffe, wir erinnern uns daran, wenn alles vorbei ist, wie sehr wir einander vermisst haben. Dazu gehören auch die damit verbundenen Unzulänglichkeiten und Pannen bei Veranstaltungen und anderen Gelegenheiten. Vielleicht können wir dann anders damit umgehen. Gelassener, mit mehr Geduld und Empathie auch für die nicht so ein- fachen Mitmenschen. Und das Leben kehrt zurück – so wie im Osterspaziergang von Goethe, der wie eine Parabel auf den Corona-Lockdown wirkt.

RESI RUDOLPH

» 59. Ausgabe des Schweinfurter OberLandKuriers

 

Der Winter ist da, und Corona hat uns fester im Griff als im Frühjahr. Weiterhin gibt es keine Berichte von Veranstaltungen aus dem Oberland.

Es steht uns ein ganz anderes Weihnachten und ein anderer Jahresschluss bevor, als wir es gewohnt sind. Für die meisten von uns ist es jedoch kein einsames Weihnachten, denn wir können mit unseren engsten Angehörigen feiern und auch Gottesdienste sind möglich. Wirklich schwer wird es für die, die in Quarantäne sind, im Krankenhaus liegen oder ihren Lebensabend im Seniorenheim verbringen. Sie werden sehr einsam sein und sie brauchen unsere Unterstützung und Phantasie, damit es leichter wird.

Für alle anderen gilt: lassen wir uns doch auf dieses „andere Weihnachten“ ein. Vielleicht wird es ja, so wie es sich viele von uns Jahr für Jahr wünschen, eine besinnliche und ruhige Adventszeit, und ein eben solches Weihnachten und Silvester. Keine Hetze und kein Terminstress. Weihnachtsfeiern, Weihnachtsmärkte und was uns sonst noch in dieser Zeit getrieben hat, fallen aus. Zeit zum Lesen, Spazierengehen (vielleicht auf dem Bänklesweg in Rannungen), Zeit für Ruhe und Besinnlichkeit. So wie es das 200 Jahre alte Gedicht von Joseph von Eichendorff vermittelt.

Vergessen wir aber auch die nicht, die viel mehr unter der Pandemie leiden als wir und für die sie auch ohne Erkrankung lebensbedrohlich ist. Tagelöhner und Hilfsbedürftige in den Ländern der Dritten Welt, die bei einem Lockdown einfach nichts mehr zu Essen haben und Hunger leiden müssen.

Spenden wir doch das Geld, das wir sparen, weil so vieles ausfällt, und beweisen wir unsere Solidarität mit den Ärmsten der Welt. Eine Pandemie der Hilfsbereitschat wäre ein positives Hoffnungszeichen und eine Perspektive die Hoffnung bringt.

Auch in diesem Jahr möchten wir uns ganz herzlich bei ihnen unseren Lesern und Leserinnen, sowie bei den Anzeigenkunden bedanken, dass sie uns die Treue gehalten haben. Bei allen, die einen Beitrag zum Schweinfurter OberLandkurier geleistet haben. Besonders bei allen Redaktionsmitgliedern, insbesondere dafür, dass sie auch ohne Redaktonssitzungen zuverlässige und kreative Mitarbeiter waren. An dieser Stelle gilt es auch mal, sich bei unserer Mediengestalterin zu bedanken, dass sie immer (und oft auf den letzten Drücker) eine Struktur in den Beitragsdschungel bringt und dafür sorgt, dass alles rechtzeitig fertig wird.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes, ruhiges
und besinnliches Weihnachtsfest und einen (hoffentlich
schon mit Impfen begonnenen) guten Rutsch ins Jahr 2021.

Für die Redaktion und alle Mitarbeiter
RESI RUDOLPH

» 58. Ausgabe des Schweinfurter OberLandKuriers

 

Was für ein Sommer!!

In der Natur blüht und wächst alles als ob nichts geschehen wäre. Der Sommer kommt und mit ihm alles was dazugehört. Nur nicht für die Menschen, da ist nichts wie es einmal war.

Pubertierende 16 jährige sehnen sich nach der Schule, Großeltern nach ihren Enkelkindern, Gläubige nach gemeinsamen Gottesdiensten, Senioren nach ihren Angehörigen, Arbeitnehmer nach 8 Stundentagen, Menschen im „Homeoffice“ nach ihren Arbeitskollegen, Betriebe nach vollen Auftragsbüchern, fast jeder nach einer lauen Sommernacht im Biergarten, einem entspannten Essen im Restaurant – alle nach dem ganz normalen Alltag.

Wie sehr unser aller Leben sich verändert hat, sieht man ganz deutlich an den Berichten und Beiträgen im neuen Kurier. Keine Veranstaltungsvoranzeigen, keine gemeinsamen Ereignisse von denen zu berichten wäre (außer sie sind schon lange her), kein soziales Leben in Gemeinschaft, keine Feste, keine kulturellen Veranstaltungen … Unser Leben ist ärmer geworden und wird es auch noch eine Zeit lang bleiben.

Die Bürgerinnen unserer Dörfer begegnen diesem Mangel mit viel Phantasie, wie die Beispiele aus Rannungen mit der Klapperaktion an Ostern und dem Sonntagabendkonzert, dem Stadtlauringer Kindergarten, dem Massbacher Marktplatz und den individuellen 1. Maifeiern zeigen. Ich bin überzeugt, dass jedes Dorf seine eigenen kleinen Fluchten aus den Beschränkungen lebt. 

Auch haben sich überall Einkaufs- und Hilfsinitiativen gegründet um sich gegenseitig zu stützen und zu unterstützen.Das zeigt, dass das Verantwortungsbewusstsein füreinander lebt und konkret gelebt wird. Das alles kann dem Bedürfnis nach Gemeinschaft nur etwas von seiner Schwere nehmen, aber nicht den Mangel beseitigen.

Nach Corona ist nichts mehr wie vor Corona – das kann man jetzt überall lesen. Der Ruf nach Digitalisierung der Gesellschaft und des Arbeitslebens wird laut, um die Menschen damit besser auf die Zukunft vorzubereiten. Videokonferenzen, digitaler Schulunterricht, Homeoffice, virtuelle Gottesdienste, gemeinsames Singen und Musizieren im Internet, skypen mit den Enkeln und Großeltern. Ist es das was wir wollen?

Wenn uns diese Krise eines gelehrt hat, dann doch: Menschliche Nähe ist durch nichts zu ersetzen. Ich will mir gar nicht vorstellen was noch alles an gemeinsamen Veranstaltungen und Begegnungen ausfallen muss bis eine Medikament oder ein Impfstoff gegen diesen Virus gefunden wird.

Wie arm wir geworden sind wenn wir uns nicht mehr begegnen können spürt jeder und jede am eigenen Leib und das wortwörtlich. Abstand ist das Gebot der Stunde. Dabei sehnen wir uns alle danach, dass dies endlich vorbei ist …

Ich hoffe auf eine Explosion von Gemeinschaft nach Corona auch hier bei uns im Schweinfurter Oberland und dass wir uns bis dorthin nicht aus den Augen verlieren. Vielleicht können wir vom Schweinfurter Oberlandkurier unseren Beitrag dazu leisten.

RESI RUDOLPH

» 56. Ausgabe des Schweinfurter OberLandKuriers

 

Herghockt, abgedrückt, hiegschickt.

Die neue Aktion des OberLandkuriers, bei der ihr jede Woche in einem anderen Ort im OberLand drei Stühle entdecken könnt: Einen orangen, blauen und grünen. Schon entdeckt? Dann nichts wie los und herghockt, Kamera gezückt und abgedrückt, kurz gecheckt und hiegschickt zum OberLandkurier.

Der aktuelle Standort der drei Stühle ist diese Woche (KW 50) in Schonungen OT Forst

Kommende Standorte:
KW 51: Schonungen OT Marktsteinach
KW 52: Schonungen OT Hausen
KW 53: Schonungen OT Mainberg, Kanuanlegestation

 


Foto: Diakon Kirchner und seine Ministranten am 1. Advent vor dem Gottesdienst in Waldsachsen.

Hier oder auf www.facebook.com/oberlandkurier/ erfahrt ihr Woche für Woche, wo die Stühle stehen und standen. Oder wer sich traut: Einfach mal die Glotzer aufgmacht anstatt nur aufs Display gstarrt ;-)

  » zur Bildergalerie

Das ist gleich dreimal gut, macht Spaß und ihr könnt auch noch was gewinnen.

Unter allen Einsendern wird ein Restaurantgutschein im Wert von 100 EUR verlost.

Wie: Sendet euer Selfie (des Foto mit euch drauf) per What´s App (des Ding auf´m Handy) an die Nr. 0151-14119840.

Wir nehmen auch ausgedruckte Fotos entgegen: OberLandkurier, Schleifweg 1, 97532 Ebertshausen

Wann: Die Stuhlaktion beginnt am 27.3.2017 und endet am 22.12.2017.

 

Rechtliches:
Der oder die Einsendende willigt ein, dass sein/ihr Foto auf der Internetseite des OberLandkuriers und auf der facebook-Seite des OberLandkuriers veröffentlich werden darf. Sind mehrere Personen abgebildet, klärt der oder die Einsendende zuvor das Einverständnis der Abgebildeten ab. Mit Erhalt der Fotos hat der OberLandkuriers das unentgeltliche Nutzungsrecht. Eine Pflicht zur Veröffentlichung besteht für den OberLandkurier nicht. Auf Wunsch von Abgebildeten wird euer Foto von der OberLandkurierseite und facebook-Seite des OberLandkuriers gelöscht. Die Gewinnchance auf den Restaurantgutschein ist unabhängig von einer Veröffentlichung. Die Einsendung des Fotos mit Angabe eurer Namen und wie wir euch erreichen können, genügt. Teilnahme auf eigene Gefahr. Der Rechtsweg bei der Verlosung ist ausgeschlossen.

Hauptsache, ihr macht alle fleißig mit. ;-)
Viel Spaß, euer Team vom Oberlandkurier.

 

 

Weihnacht im Oberland
Ein ereignisreiches Jahr im Schweinfurter Oberland neigt sich dem Ende entgegen.
Das Amt des Sprechers wechselte nach Thundorf, Stadtlauringen errang einen zweiten Platz beim Europäischen Dorferneuerungspreis 2016, die erste Mountainbikestrecke im Landkreis wurde eröffnet, Kinder aus dem Oberland durften ihre fotografischen Talente schulen, der interkulturelle Tag und die Sternwanderung waren ein voller Erfolg.
Ja, und in Üchtelhausen wurde ein Ratsbegehren zu den geplanten Windrädern bei Ebertshausen durchgeführt. Eine große Mehrheit der Bürger hat den Bau abgelehnt.
Dank des Abstimmungsverfahrens der allgemeinen Briefwahl, bleibt uns ein Freund-Feinddenken wie in Thundorf erspart, da niemand weiß, wie die einzelnen Ortschaften abgestimmt haben.
Hoffen wir, dass die Entscheidung richtig war und alle damit leben können. Im nächsten Jahr feiert die Allianz ihr 10-jähriges. Wir freuen uns auf viele schöne Veranstaltungen.
Und wieder geht es mit großen Schritten auf Weihnachten zu, wir sehnen uns nach Beschaulichkeit und Harmonie. Nach Lichterglanz und Tannenduft. Davon künden die vielen Weihnachtsmärkte und Adventsveranstaltungen. Welch großes Glück wir haben, Weihnachten in Frieden feiern zu können, vergessen wir oft, denn von Frieden auf Erden ist weit und breit keine Spur.
Viele Menschen feiern überhaupt nicht Weihnachten, wie das Interview mit jugendlichen Flüchtlingen zeigt. Doch lesen Sie selbst. Das, und vieles mehr, vom Bildstock in Ballingshausen, dem Kreisel in Schonungen, der Bücherei in Stadtlauringen, dem Kindergarten in Oberlauringen und und und.
Bedanken möchten wir uns am Ende dieses Jahres auch bei Ihnen, unseren treuen Lesern, und bei unseren Anzeigenkunden, den ehrenamtlichen Redakteuren und Artikellieferanten.
Wir wünschen allen, trotz allem, ein friedliches Weihnachtsfest und einen guten Beschluss. Kommen Sie gut in das Jahr 2017.

Weihnachten
Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh' ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.
An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.
Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus in's freie Feld,
Hehres Glänzen, heil'ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!
Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schneees Einsamkeit
Steigt's wie wunderbares Singen -
O du gnadenreiche Zeit!

Joseph Freiherr von Eichendorff

Für das Schweinfurter OberLand-Kurierteam
RESI RUDOLPH

Ausgabe42_Oberlandkurier_2016.pdf (5.34 MB 2016-17-11 10:46:22)

 

 

Auf den Spuren von Robin Hood

Noch Plätze frei!

In eine andere Welt eintauchen, sich verkleiden, toben und spielen und im Wald auf Entdeckungstour gehen. Auf den Spuren
von Robin Hood und seiner Räuberbande machen wir den Wald rund um die Thüringer Hütte unsicher. Wir lernen,
uns im Wald zu tarnen, Pfeil und Bogen zu bauen und bewältigen große Herausforderungen als Gemeinschaft. Am Lagerfeuer kommt die Räuberbande zusammen zum Räuberschmaus, und bei einem Bogenturnier wird der
Meisterschütze gekrönt … und mal sehen, ob uns der Sheriff von Nottingham
über den Weg läuft...

Für Kinder von 8 – 12 Jahren
Termin: 30.10. - 04.11.2016
Anmeldeschluss: 13.10.2016
Kosten: 80 €
Ort: Schullandheim Thüringer Hütte, 97647 Hausen, Rhön

Infos & Anmeldung:
KjG Würzburg
Ottostraße 1
97070 Würzburg
kjg@bistum-wuerzburg.de
(0931) 3 86 63 161
www.kjg-haus.de

 

Herbst-Stimmung?

Ja, der Herbst naht mit großen Schritten und seine Vorboten sind in den Beiträgen dieser Ausgabe deutlich zu erkennen. Auch der Beitrag über die Würzbüschel zu Maria Himmelfahrt kündigt das Ende des Sommers an. Herbstmarkt, Sternwandertag und Interkultureller Tag – alles inzwischen etablierte Veranstaltungen des Schweinfurter OberLandes im Herbst. Sogar der Advent ist schon im Anmarsch, wie der Thundorfer Adventsmarkt verspricht.

Ob der Sommer sehr groß war, muss jeder für sich entscheiden – die Sommerimpressionen lassen es vermuten. Dass ein Sommer auch ganz anders aussehen kann, zeigt der Sommer vor 200 Jahren.

Die Winde werden, fast wortwörtlich, auch im Schweinfurter Oberland losgelassen. Mit dem Bürgerentscheid vom 23.10.2016 sollen die Einwohner der Großgemeinde Üchtelhausen über den Bau von 5 Windkraftanlagen im Wald bei Ebertshausen abstimmen. Wir haben dazu verschiedene Stellungnahmen, sowohl der Gegner als auch der Befürworter, angefragt und die erhaltenen Beiträge in diesem Heft veröffentlicht. Wir möchten gerne einen Beitrag dazu leisten, dass sich jeder selbst eine Meinung bildet und dann entsprechend abstimmt.

Dass das Thema nicht einfach, und vor allem bei den betroffenen Bürgern aus Ebertshausen, Madenhausen, Hoppachshof und Hesselbach, sehr emotional besetzt ist, hat die Bürgerversammlung im Juli in Hesselbach gezeigt. Und das ist auch gut so, denn was ist wichtiger für ein Gemeinwesen, als sich mit seiner unmittelbaren Heimat auseinanderzusetzen und sich Gedanken über dessen Zukunft zu machen. Engagierte Bürger und engagierte Hauptamtliche, die sich informieren, einsetzen und vor allem miteinander auseinandersetzen, sind der Garant für eine funktionierende Demokratie, auch auf Gemeindeebene. Desinteresse und Uninformiertheit erlauben keine fundierte Entscheidung.

Deshalb ist es wichtig, dass sich jeder informiert – über die Sachlage, aber auch über den Willen der unmittelbar Betroffenen, denn nichts anderes will das Gesetz zur 10H Regelung:

Innenminister Joachim Herrmann

„Mit der 10H-Regelung schaffen wir einen vernünftigen Ausgleich zwischen den Interessen von Anliegern und den Erfordernissen der Energiewende. Außerdem stärken wir die Mitbestimmung von Kommunen und Bürgern. Denn über die Lage von Windkraftanlagen wird nun dort entschieden, wo die Menschen unmittelbar betroffen sind.“

In diesem Sinne hoffen wir, dass die Bürger von Üchtelhausen, für sich und die nächsten Generationen die richtige Entscheidung treffen und alle dies akzeptieren und damit leben können.

RESI RUDOLPH

Ausgabe41_Oberlandkurier_2016.pdf (9.72 MB 2016-06-10 10:33:22)

 

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