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In den Gemeindebüchern sind seit 1857 jährliche Eintragungen über „Tanzmusik bei der Fastnacht“ in den örtlichen Wirtshäusern vermerkt. Nur in den Kriegswirren wurde diese Tradition für kurze Zeit unterbrochen.
Die später folgenden Bunten Abende, Maskenbälle, Kappenabende, Bütten- und Elferratsitzungen, die von den örtlichen Vereinen jährlich veranstaltet wurden, erfreuten sich immer größerer Beliebtheit. Die Erbauung des Pfarrheims im Jahr 1973 ermöglichte es den faschingsfrohen Narren, diese Veranstaltungen in einem wesentlich größeren Rahmen weiterzuführen.

„Kurz nach dem Pampersalter geht´s heraußen los mit Turnen und Gymnastik“ verkündete Sitzungspräsident Alexander Nicklaus über die Turn- und Gardegruppen der Löffelsterzer Faschingsbande. Kein Wunder, dass bei den Prunksitzungen die Tänze und Shows jedes Jahr die Höhepunkte im Programm darstellen, zumal ein ganzjähriges Training für die Akteure gegeben ist.

Das freut sich auch der Präsident Alexander Nicklaus (von links): Als „Urgesteine der Löffelsterzer Faschingsbande“ mit jahrzehntelangem Engagement bezeichnete Beirat Karlheinz Surauf Jürgen Hein und Bruno Liszka bei der Verleihung des diesjährigen Jahressessionsordens des Fastnachtsverbandes Franken. Beide Geehrten steigen seit Kindesbeinen in der närrischen Zeit in die Bütt im Löffelsterzer Sportheim und unterhielten das Publikum in diesem Jahr als „Silberjubelpaar“ mit Witz und Klamauk aufs Beste.

Wie fast jedes Jahr so setzten auch heuer wieder die Tanz- und Musikshows Höhepunkte bei der Prunksitzung der Forster Karnevalsgesellschaft.

“Hurra, hurra der Pumuckel mit rotem Haar”- er wirbelte gleich in mehrfacher Ausführung bei der Show der Purzelgarde über die Bühne im Forster Pfarrheim bei der Prunksitzung der Forster Karnevalsgesellschaft.


Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr, zeigte zum zweiten mal der Faschingsnachwuchs aus der Großgemeinde Schonungen, auf der Bühne der Schlossgeister, dem närrischen Publikum sein können.

Fastnachtsverband ehrt verdiente Schlossgeister

Auf dem Bild von Links nach Rechts:
Sitzungspräsidentin Elke Behr, Juliane Schmitt, Carolin Geb, TILL-Träger 2011 Udo Heilmann, Karl-Heinz Surauf vom Fastnachtsverband, Theresa Feuchter, Magdalena Belz und Toni Schmitt, ebenfalls vom Verband.
(Auf dem Bild fehlen: Petra Byrnes, Ilse Götz und Marcel Behr.)

30 Jahre Mainberger Schlossgeister

Seit 30 Jahren Überraschen die „Mainberger Schlossgeister“ ihr Publikum mit einem atemberaubenden Programm. Mit einer Zeitmaschine ging es in Mainberg 30 Jahre zurück.
Schlossgeister Elferrat und
Sitzungspräsidentin Elke Behr

Gemeinsam mit unserem Prinzenpaar Ihre Lieblichkeit  Prinzessin Anja II. und Prinz Stefan I. vom Faschingsverrückten Lauertal, wird die kommende Session gemäß unseres Mottos: Copacabana am Lauerstrand sicherlich „heiß“ werden.

Die Faschingssitzungen der Schlossgeister stehen in der Session 2010/2011 unter dem Motto „Zurück in die 80er Jahre“.

Bei der Jahreshauptversammlung 2010 wurde die Sitzungspräsidentin Elke Behr in ihrem Amt bestätigt. Im Schlossgeisterpräsidium sind neben bekannten Mitgliedern Udo Heilmann und Hans-Werner Pförtsch, Claudia Hegmann und Christoph Hartmann neu hinzugekommen. Das Amt der Kassiere begleiten weiterhin Stephanie Winterholt und Helmut Belz. Die Arbeit der Schriftführer teilen sich Thorsten Jung und Kerstin Neu.

Eine Weltreise unternahm heuer Sitzungspräsident Karl-Heinz Riegler mit seinem Narrenschiff, im Gepäck hatten die Karnevalisten reichlich Witz und Humor. Sigrid und Rainer Mai nahm das Publikum zu Beginn der Show mit in den Dschungel und sorgten dafür, dass kein Auge trocken blieb. „Der Herr hat mich berufen!“, so Stefan John, dass damit der Einberufungsbescheid zur Bundeswehr gemeint war, das wurde Jürgen Mack erst später klar und so hatten die beiden mit einigen Verständigungsproblemen zu kämpfen. 

Klamauk, lustige Büttenreden, Sketche Gesang und viel Musik boten die Akteure auf den den zwei Sitzungen des Weiber- pardon Frauenfaschings im Pfarrheim in Ebertshausen. Resi Rudolph führte als „Dame von Welt“ – stilecht mit Fuchskragen, breitkrempigem schwarzem Hut und langem Mantel durch das bunte Faschingsprogramm, bei dem auch einige närrische Männer als Akteure mit von der Partie waren.

"Wenn auch sonst vor Problemen der Kopf uns raucht, des ham mir einfach gebraucht“, so machte sich das Gesangstrio (Herbert Geng, Gangolf Schleyer, Birgit Schreck) seine Gedanken zum „Goldenen Turm“ des Bürgerhauses. Aber auch die beiden Fraktionen im Gemeinderat bekamen ihr Fett weg: Die SPD als Eventagentur und die CSU mit ihren ständigen Personalwechsel im Gemeindeparlament. Klar, dass da sich alle im Saal des Pfarrheims vor Lachen bogen. Es herrschte tolle Faschingsstimmung bei der Prunksitzung des Schonunger Carnevals Club.

„Wir feiern heut Fasching bis die Schwarte kracht“, rief Sitzungspräsident Michael Tollkühn. Und in einer fünfstündigen Show, ließ es die Forster Karnevalsgesellschaft unter dem Motto „Wer's mit den Forster Narren hält, der find't das Glück in dieser Welt“ dann wirklich mächtig krachen.

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